NEIN!
Es ist schon beschämend genug, dass alles, was sich katholischerseits am rechten Rand herumtreibt, der besonderen Fürsorge der Mutter Kirche gewiss sein darf. Dass Benedikt XVI. die vier schismatischen Bischöfe der Piusbruderschaft wieder in die Gemeinschaft der katholischen Kirche aufgenommen hat, nimmt mir weitere Hoffnung für die Zukunft einer lebendigen Kirche.
Wenn Erzbischof Zollitsch das so kommentiert,
„Die heute vom Heiligen Stuhl veröffentlichte Aufhebung der Exkommunikation der vier Bischöfe, die Erzbischof Marcel Lefebvre am 30. Juni 1988 unerlaubt geweiht hatte, beweist die Bereitschaft von Papst Benedikt XVI., der schismatischen Bewegung des verstorbenen Erzbischofs einen weiteren Schritt entgegen zu gehen, um die Einheit der Kirche zu fördern.
Papst Benedikt XVI. bietet der Priesterbruderschaft Pius X. die ausgestreckte Hand. Mit ihm hoffe und bete ich, dass man sie ergreift.
Der Papst zeigt die Möglichkeit der Rückkehr in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche und lässt zugleich keinen Zweifel daran, dass die Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils unabdingbar Grundlage für das Leben der Kirche sind.“
dann kann ich angesichts der Leugnung der Vergasung von Juden durch einen der ‘Bischöfe’, Richard Williamson, nur sagen: NEIN! In die Richtung solcher Lügner möchte ich keine Hand ausstrecken. Da hört jedes Verständnis auf!
Die Piusbruderschaft rudert rückwärts (sofern man das von dieser Gemeinschaft überhaupt sagen kann) und distanziert sich von diesen Äußerungen. Klar. Schließlich ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft Regensburg wegen Volksverhetzung. Dass es eine ganze Reihe solcher Aussagen von Willamson zu geben scheint, hat in der Piusbruderschaft vermutlich niemand gemerkt oder in brüderlicher Toleranz geduldet – in der Hoffnung auf Einsicht.


