Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde
Pfingstferien
Wurde auch Zeit. Auffällig viele Schüler waren heute schon im Urlaub unerwartet erkrankt. Gute ‘Besserung’ an Nadine, Kevin und alle anderen
Nach den Pfingstferien geht die chaotischste Zeit des Schuljahres los. Zentrale Klassenarbeiten, Vergleichsarbeiten, Landheimfahrten, Berlinfahrten, Abisturm, Sozialer Tag, hier ein Exkursiönchen, dort ein Museumsbesuch. Da ich in Religion in der Regel gekoppelte Klassen habe (7ab, 6cd etc.) fehlen immer irgendwelche Schüler.
Aber es ist auch eine gute Zeit, um das ein oder andere Projekt durchzuziehen. Die Klassenarbeiten sind (fast alle) geschrieben, trotzdem sind noch mehrere Wochen Unterrichtszeit sinnvoll zu gestalten. Ein neues Blogprojekt? Nochmal ein Wiki? Oder etwas ganz Neues?
Vor ein paar Wochen war ich mit meinen Sechsern im Computerraum. Das war so frustrierend, dass ich vielleicht etwas völlig anderes mache. Die Technik läuft so was von unzuverlässig, dass vernünftiges Arbeiten nicht möglich war. Liegt es an Linux? Liegt es am Server? Oder einfach daran, dass die Konfiguration völlig an den Anforderungen vorbei geplant wurde?
Linux alleine spielt bei webbasierten Projekten keine Rolle. Wenn aber von 32 Rechnern Thin Clients maximal 22 überhaupt ins Netz kommen, das Laden völlig durchschnittlicher Webseiten dann Minuten dauert, vergeht mir und den Schülern die Freude am Schaffen. Ich entfruste mich hier, weil ich glaube, dass diese Negativerfahrungen auch von KollegInnen an anderen Schulen gemacht werden. Gutes Werkzeug kostet eben Geld – oder wie man in meiner schwäbischen Heimat sagt: Was nix koscht isch nix wert!
Einer der beiden Computerräume meiner Schule soll nach den Ferien wieder auf Windows zurückgerüstet werden. Ich hoffe, dass das Ganze dann besser wird. Die Möglichkeit vom Regen in die Traufe sehe ich aber auch sehr deutlich. Jetzt genieße ich erst mal ein paar freie Tage.


