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Jugend und Kirche

Erneute Korrekturen, heute Nacht die 13er.

Im Text ging es die Notwendigkeit für die Kirche und die Theologie, mit den Erfahrungen und dem Leben Jugendlicher ins Gespräch zu kommen, um zu vermeiden, dass die Kluft zwischen Kirche und Jugendlichen immer größer wird. [Für Freaks: Friedrich Schweitzer, Postmoderner Lebenszyklus und Religion, Gütersloh 2003, S. 85]. Die Schüler sollen in einer Frage kritisch und persönlich Position zum Text beziehen.

Was schreibt einer meiner Schüler:

Ich bin zwar bei den Ministranten, habe aber ansonsten wenig mit der Kirche zu tun. Die Zeit im Gottesdienst benutze ich meistens zum Nachdenken und höre dem Pfarrer nur selten zu. Ich habe wirklich kein Interesse, mehr Zeit in die Kirche zu investieren. Eine  grundlegende Neuausrichtung der Kirche würde das vielleicht ändern, aber dazu kommt es an sich nicht. Ich glaube daher auch nicht an einen Erfolg, wenn die Kirche der Jugend Modelle und Visionen anbietet.

Er ist einer der Oberministranten, wenn ich richtig informiert bin.

Na ja, er schätzt das mit der Neuausrichtung sehr realistisch ein. Und Visionen? Visionen, die die Kirche Jugendlichen anbietet? Was fällt mir da so spontan ein? Lateinische Messen? Holocaustleugner? Umgang mit Missbrauch?

Ich korrigiere mal lieber die Arbeit des nächsten Schülers…

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