Nicholas Lash bietet in seinem lesenswerten Aufsatz ‘Vatican II: Of Happy Memory‘ interessante Gedanken zum II. Vatikanischen Konzil und der Macht der Kurie. Und das ohne die häufig zu findenden klagenden Untertöne, sondern nüchtern und sachlich.
Gut gefallen hat mir sein hoffnungsvoller Lösungsansatz am Ende des Artikels.
Beeindruckt war ich von den Aussagen Gustavo Gutiérrez’ über die Armen im Zusammenhang mit der Beerdigung von Erzbischof Oscar Romero.
Zum Weiterlesen gibt es z.B. bei Amazon eine Reihe von Lashs Büchern.
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Den Bibleserver habe ich vor fast zwei Jahren mal ganz kurz vorgestellt. Wenn ich biblische Texte digital benötige, nehme ich eigentlich immer diese Seite. Ich habe die Auswahl zwischen verschiedenen Übersetzungen, die Navigation ist in Ordnung, funktional, ohne unnötigen Schnickschnack.
Für meine Elfer benötige ich morgen Lk 15,11-32, die Geschichte vom verlorenen Sohn. Also schnell den Bibleserver angesurft – Überraschung:

Eine ganz neue Optik
Na ja, irgendwie vertraut (Farbgebung) und doch ganz anders. Schöner. Gefälliger. Sympathischer. Einladender.
Herzlichen Glückwunsch an die Bibleserver-Macher. Gutes wurde noch bessser
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Kein Beitrag zur Anthropologie, sondern schlicht Ergebnisse erfolgreicher Lobby-Arbeit:

Nähere Infos zu den sehr sinnvollen und intelligenten rechtlichen Regelungen bietet die Seite www.schulbuchkopie.de. Die Inhalte gibt es auch als PDF-Datei zum Download. Jeder Kollege sollte wissen, welche Spielräume die Rechtslage bietet.
Wenn ich so mitbekomme, wie Schulbuchverlage ihre Autoren ‘bezahlen’, wie teuer dafür aber die Produkte sind (und das bei einem sehr gut kalkulierbaren und geschlossenen Markt) und welche Extrawürste rechtlich für diesen Teil der Printmedien gebraten werden, denke ich spontan irgendwie an Hotels und Gelb
, bin ich mir sicher, dass alles seine Ordnung haben wird.
Leider steht verrät die Seite nicht, wieviel Geld die Länder für diese Extrawurst zahlen mussten. Hat jemand genauere Infos dazu?
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Manche Schüler meckern ja schon, wenn der Text länger ist als dieser Satz. Im Leben nach dem Abitur soll es dann angeblich vorkommen, dass man sogar ein ganzes BUCH lesen muss (evtl. sogar noch ohne Bilder!).
Wer Freude daran hat, viele Texte zu lesen, ein ordentlicher Mensch ist und sich gerne unnötige Arbeit erspart (nur das letzte Kriterium trifft auf zahlreiche meiner Schüler zu), nutzt – wenigstens nach Verlassen der Amateurliga- entsprechende Software.
Einen interessanten Vergleich von drei attraktiven Möglichkeiten bietet artefakt. EndNote, Citavi und Zotero werden mit ihren Vor- und Nachteilen beschrieben. Vielleicht bieten diese Möglichkeiten zur Literaturverwaltung engagierten Oberstufenschüler (oder dem eigenen Forscherdrang) eine hilfreiche Unterstützung. Es muss ja nicht gleich die Diss oder Habil sein, auch eine Seminararbeit kann mit digitaler Hilfe etwas leichter organisiert werden.
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Wordle hatte ich hier schon mal kurz vorgestellt. Keine schwäbische Textverarbeitung, sondern ein online-Dienst, der Texte in Tag-Clouds umwandelt.
Ich muss mit meinen 12ern Hiob behandeln (selten so viele unbrauchbare Unterrichtsvorschläge gefunden). Als Einstieg habe ich vor, meinen Schülern den Text zu zeigen. Natürlich nicht den ganzen Text – viel zu lang. Auszüge – auch schwierig, da es nicht ein, zwei Stellen gibt, die für die ganze Geschichte stehen können. Also Wordle:

Um einen ersten Eindruck zu bekommen, ist die Darstellung ganz gut geeignet, denke ich. Wer mag, kann Sie einfach runterladen oder nach eigenem Geschmack verändern (Layout, Schriftart, Farbe…).
Der Großteil der Arbeit bestand im Zusammenstöpseln des gesamten Textes in eine Word-Datei. Anschließend alle Umlaute und ‘ß’ durch Doppelvokale und ‘ss’ ersetzen. Feststellen, wie mangelhaft die Suche-Ersetze-Funktion in Word funktionieren kan. Alles in Wordle kopieren- und ab da ging alles wunderbar.
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In unserer schnellllebigen Zeit kommt es darauf an, wesentliche Aussagen in angemessener Kürze darzustellen. Luke Barats und Joe Bereta stellen in ungefähr einer Minute (exakt in 52 Sekunden) die wesentlichen Aussagen der Bibel vor.

Allzu ernst ist das Ganze nicht gemeint, aber für die Kürze der Zeit ist es eine sehr treffende Darstellung. Als Einstieg in die Bibel-Einheit in der 11. Klasse gut geeignet. Für die Kleinen ist es etwas schwierig, da die beiden auf Englisch rappen.
Der Film kann (mit dem entsprechenden Plugin für Firefox – z.B. DownloadHelper) im flv-Format herunter geladen werden. Bei YouTube ist er auch eingestellt, die Qualität auf der Homepage der beiden Künstler ist aber besser. Dort gibt es auch noch andere Videos der Zwei.
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Woran? An der Bibel
Genauer gesagt am

Der Codex Sinaiticus ist eine Handschrift der christlichen Bibel, die in der Mitte des 4. Jahrhunderts geschrieben wurde und die erste überlieferte vollständige Fassung des Neuen Testaments darstellt. Der handgeschriebene Text ist auf Griechisch. Die Version des Neuen Testaments folgt der alten Gemeinsprache (koiné) und dem Alten Testament in der als „Septuaginta“ bekannten Fassung, die bei den frühen Griechisch sprechenden Christen verbreitet war. In der Handschrift finden sich sowohl zur Septuaginta wie zum Neuen Testament viele Anmerkungen, von frühen Schreibern, Redakteuren und Korrektoren. Die Bedeutung des Codex Sinaiticus für die Rekonstruktion des ursprünglichen Textes der christlichen Bibel, für die Geschichte der biblischen Überlieferung und die Geschichte des Buches überhaupt sind sehr groß.
Diese und weitere Infos über den Codex finden sich hier.
Aber statt dem Codex Sinaiticus gab es nur diese Fehlermeldung.
Too many concurrent connections (> 100.000). The manuscript page is temporarily unavailable. Please try again later.
Anscheinend gibt es (außer mir) weltweit immer noch genügend Menschen, die sich für biblische Texte interessieren. Seit heute ist der Codex Sinaiticus online. Und wenn der erste Ansturm vorüber ist, dürfte auch ein Zugriff auf die einzelnen Seiten möglich sein
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Kommen bei diesem Namen Erinnerungen an die Referendariatszeit hoch? Genau, der Meyer, dessen Bücher sich angenehm anders lasen als die vieler seiner Pädagogik-Kollegen.
Obwohl er sich als Computermuffel bezeichnet, gibt es eine Website von ihm. Dort finden sich auch einige interessante Texte. Im linken Seitenmenü gibt es den Unterpunkt ‘Methodenskripte’. Dort gibt es Texte zum Gruppenpuzzle, zur Meinungslinie, zur Sprechmühle und zum Texttheater.
Die Sache mit dem Texttheater fand ich besonders interessant und werde sie nach den Sommerferien mit biblischen Texten testen. Vielleicht ein alttestamentlicher Prophet? Oder doch lieber mit einer Jesus-Szene?
Weitere Texte finden sich auch auf den Unterseiten zu den beiden Veröffentlichungen ‘Was ist guter Unterricht’ und ‘Leitfaden Unterrichtsvorbereitung’. Schauen Sie sich mal um, die Texte sind gut lesbar und angenehm praxisnah.
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Die Bundeszentrale für politische Bildung hat in ihrem Angebot einige für Religionslehrer und -lehrerinnen interessante Bücher und CDs. In den letzten Tagen habe ich “Warum Schabbat schon am Freitag beginnt” gelesen, ein Band aus der Kinder-Uni-Reihe, der sich mit dem Judentum beschäftigt.

Worum geht es?
Warum ist ein Cheeseburger nicht koscher? Warum fahren in Jerusalem am Samstag keine Busse? Warum beginnt das jüdische Jahr schon im September? Welche Sprache spricht man in Israel? Und warum schweigen Erwachsene manchmal so betreten, wenn es um die Geschichte der Juden geht? Die Kinder-Uni beantwortet diese und viele weitere Fragen und nimmt junge Leser und Leserinnen mit auf eine abenteuerliche Reise in die Welt des Judentums.
Ein alter Museumswächter im Jüdischen Museum in Berlin zeigt den Geschwister Lilli und Jakob die Kunst, mit Büchern in der Zeit zu reisen, einzutauchen in die Geschichten, die sie erzählen. Als Lilli in der Schule Juri kennen lernt, der Jude ist und aus Russland kommt, weiht sie ihn in ihr Geheimnis ein und nimmt ihn mit. Die drei Kinder und der alte Mann reisen zu König Salomon, sehen, wie die Römer die Festung Masada stürmen, treffen Maimonides, und Juri wagt sogar eine Schachpartie mit Moses Mendelssohn. Auch in Anne Franks Tagebuch und Herzls “Der Judenstaat” tauchen sie ein. Aus erster Hand erfahren Juri, Jakob und Lilli so nicht nur jede Menge über die jüdische Geschichte mit ihren Licht- und Schattenseiten, sondern lernen jüdische Religion und Kultur aus nächster Nähe kennen.
Beschreibung des Inhalts: Bundeszentrale für politische Bildung.
Für 6,00 Euro plus 4,60 Euro Versand kann der Band bestellt werden. Stöbern Sie das Angebot der BpB aber vor dem Absenden der Bestellung gründlich durch. Sie finden sicher noch mehr interessante Bücher – die Sommerferien bieten sich zum Lesen an. Oder frischen Sie den Bestand der Schulbibliothek etwas auf…
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