Während wir in Baden-Württemberg die letzten Schultage bald an einer Hand abzählen können, geht das in anderen Bundesländern mit den Ferientagen.
Um im kommenden Schuljahr noch besseren Unterricht machen zu können (das Gute ist der Feind des Besseren) lohnt sich ein Besuch der Seiten des Green-Instituts. Das Green-Institut hat sich die Förderung kooperativen Lernens zum Ziel gemacht.
Die Startseite bietet (heute) keinen sonderlich aktuellen Beitrag, aber das linke Seiten-Menü führt zu einer Reihe interessanter Artikel. Die meisten Sachen sind nicht super-neu, das müssen sie aber auch nicht sein. Ich muss nicht jeder pädagogischen Sau hinterher rennen, die durchs Dorf getrieben wird.
Interessant ist die Zusammenschau der einzelnen Elemente, so eine Art strukturierter Überblick, der den ein oder anderen Vorschlag enthält, bei dem ich denke: Ah, stimmt, könnte ich auch mal wieder machen. Im Alltag des Unterrichts greift wohl jeder häufig zu seinen ‘Standard-Methoden’ und andere Wege geraten leicht außer Sicht.
Die Seite mit ‘kooperativen Lernarrangements‘ ist so eine Aufstellung. Kurz, knapp, sortiert nach Lernsituationen (Beziehungen aufbauen, Einüben, Begriffsbildung, Problemlösen, Denken höherer Ordnung…).
Wer mit Begriffen wie Think-Pair-Share wenig anzufangen weiß, kann die Suche-Funktion nutzen und sein Wissen erweitern (Erklärung zu Think-Pair-Share).
Wer sich gründlicher mit dem Kooperativen Lernen beschäftigen möchte, findet eine Literaturliste und Rezensionen entsprechender Bücher. Die Seite ‘Individuelle Förderung‘ ist interessanterweise leer. Absicht (beim Thema kooperatives Lernen) oder noch zu füllende Lücke?
Arbeitshilfe, Pädagogik Beitrag drucken