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Archiv für die Kategorie ‘Arbeitshilfe’

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25. August 2010

Wer im Internet schon einmal auf eine interessante Seite gestoßen ist, kennt das Problem vielleicht: Das drucke ich mir aus (Anmerkungen zu den Internetausdruckern bitte in die Kommentare). Und aus einer kleinen Bildschirmseite werden dann vier Druckseiten mit Überschrift, linkem Rand, rechtem Rand und schließlich dem eigentlichen Text.

Nicht jede Seite verfügt über eine  ‘Beitrag drucken’-Funktion, die den Beitrag papiersparend und lesefreundlich für den Druck aufbereitet. Der RELIBLOG natürlich schon :-)

Prinzipiell gibt es dann mindestens zwei verschiedene Lösungen:

Lösung 1: Alles markieren, in einen Texteditor kopieren, etwas nachbearbeiten, in Word o.ä. kopieren, nachformatieren, ausdrucken. Funktioniert, ist aber nicht bequem.

Lösung 2: Ich nutze einen Online-Dienst, der die auszudruckende Seite ‘nachbearbeitet’. In Caschys Blog (der immer wieder lesenswert ist), kam gerade der Hinweis auf Readability. Einfach die gewünschten Grundeinstellung vornehmen, dann das Bookmarklet (so heißen Lesezeichen im Browser auf Neudeutsch) in die Lesezeichenzeile des Browsers ziehen. Fertig.

Wenn ich auf eine Seite stoße, die ich ausdrucken möchte, klicke ich einfach auf dieses Lesezeichen. Readability wandelt die Seite um, das Ergebnis kann ich dann ganz normal ausdrucken.

Um das mir genehme Format zu finden, habe ich einfach zwei, drei Probeeinstellungen vorgenommen und mir die Ausdrucke angeschaut. Feine Sache, die sicher nicht ewig im Netz bleibt, aber was hält schon ewig…

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Kooperatives Lernen

20. Juli 2010

Während wir in Baden-Württemberg die letzten Schultage bald an einer Hand abzählen können, geht das in anderen Bundesländern mit den Ferientagen.

Um im kommenden Schuljahr noch besseren Unterricht machen zu können (das Gute ist der Feind des Besseren) lohnt sich ein Besuch der Seiten des Green-Instituts. Das Green-Institut hat sich die Förderung kooperativen Lernens zum Ziel gemacht.

Die Startseite bietet (heute) keinen sonderlich aktuellen Beitrag, aber das linke Seiten-Menü führt zu einer Reihe interessanter Artikel. Die meisten Sachen sind nicht super-neu, das müssen sie aber auch nicht sein. Ich muss nicht jeder pädagogischen Sau hinterher rennen, die durchs Dorf getrieben wird.

Interessant ist die Zusammenschau der einzelnen Elemente, so eine Art strukturierter Überblick, der den ein oder anderen Vorschlag enthält, bei dem ich denke: Ah, stimmt, könnte ich auch mal wieder machen. Im Alltag des Unterrichts greift wohl jeder häufig zu seinen ‘Standard-Methoden’ und andere Wege geraten leicht außer Sicht.

Die Seite mit ‘kooperativen Lernarrangements‘ ist so eine Aufstellung. Kurz, knapp, sortiert nach Lernsituationen (Beziehungen aufbauen, Einüben, Begriffsbildung, Problemlösen, Denken höherer Ordnung…).

Wer mit Begriffen wie Think-Pair-Share wenig anzufangen weiß, kann die Suche-Funktion nutzen und sein Wissen erweitern (Erklärung zu Think-Pair-Share).

Wer sich gründlicher mit dem Kooperativen Lernen beschäftigen möchte, findet eine Literaturliste und Rezensionen entsprechender Bücher. Die Seite ‘Individuelle Förderung‘ ist interessanterweise leer. Absicht (beim Thema kooperatives Lernen) oder noch zu füllende Lücke?

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Bildungsstandards Baden-Württemberg

10. Juli 2010

Der baden-württembergische Landesbildungsserver stellt zwei Synopsen zu den Bildungsstandards für Katholische Religionslehre (Gymnasium) bereit:

  • Zum einen die Bildungsstandards nach den Standardzeiträumen 6 – 8 – 10 – Kursstufe.
  • Zum anderen die verbindlichen Themenfelder

Beide Synopsen gibt es hier zum Download.

Die Synopse der Themenfelder lässt deutlich erkennen, dass der Bildungsplan für die Kursstufe nicht wirklich an das Konzept der Bildungsstandards angeglichen wurde.

Und wenn ich mir die Formulierungen der Bildungsstandards so im Überblick durchlese, frage ich mich schon an der ein oder anderen Stelle: Was wären wohl geeignete Antworten, durch die die Schüler zeigen könnten, dass sie sich auf dem Niveau A, B oder C der entsprechenden Standards bewegen…

Beispiel?

Klasse 10: Die Schülerinnen und Schüler verstehen, dass menschliches Leben begrenzt ist, zum Beispiel durch Leid, Krankheit und Tod.

Das verstehen auch Erstklässler. Was könnte denn darüber hinaus gewünscht erwartet werden? Sollen die Schüler nun klassische Theodizee-Antworten vorstellen können? Kommt aber erst (oder wieder?) in der Kursstufe. Hmmm, was dann?

Wenn ich mir die Beispiele für Niveaukonkretisierungen (NiKos) anschaue, stelle ich fest, dass das Niveau der einzelnen NiKos ziemlich schwankt. Aber wie kann ich Unterricht planen, der ‘Outcome-Orientierung’ aufweist, ohne zu wissen, was der gewünschte ‘Outcome’ in klar messbaren oder überprüfbaren Worten ist?

Wenn ich in andere Fächer reinschaue (z.B. Englisch), scheint mir das Ganze klarer und handfester zu sein. So what?

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Wissen in Bildern

1. Mai 2010

Die ZEIT bietet – herzlichen Dank – eine ganze Reihe von Infografiken zum Download als PDF-Datei an. Für den Religionsunterricht interessant erscheint mir besonders eine mit dem Titel ‘Unser Weltdorf‘. Sie kann im Rahmen der Einheit Gerechtigkeit eingesetzt werden (Einstiegsphase).

Zum Thema Islam passt die Infografik ‘Ordnung für Mekka‘ zur Hadsch.

Hier sind die direkten Downloadlinks für die PDF-Dateien: Unser Weltdorf, Ordnung für Mekka.

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Arbeitshilfe Google Earth

29. April 2010

Es macht Spaß, sich mit Google Earth die Erde etwas genauer anzuschauen. Schnell geht die Zeit vorbei, wenn man vom Hundertsten ins Tausendste kommt.

Doch Google Earth ist nicht nur Zeitvertreib, sondern bietet mehr Potential. Eine Reihe von konkreten Einsatzmöglichkeiten für den Religionsunterricht bietet eine neue Arbeitshilfe von muk, der Fachstelle ‘Medien und Kommunikation’ der Erzdiözese München und Freising.

Das Heft von Matthias Wörther hat den Titel ‘Himmel und Erde. Google Earth im Religionsunterricht’ und kann als PDF-Datei heruntergeladen werden (Link). Der Inhalt reicht von der Installation des kostenlosen Programms über die Erläuterung der wichtigsten Bedienmöglichkeiten bis hin zu interessanten Vorschlägen für den Religionsunterricht.

Wer die muk-Publikationen noch überhaupt nicht kennt, sollte sich auf der Angebotsseite umschauen. Es gibt einige gute Materialien. Einen herzlichen Dank an Thomas Belke von der Mediathek Freiburg für diesen guten Tipp :-)

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Matheaufgaben

19. April 2010

Zahlen spielen zwar innerhalb der Religion oft eine wichtige Rolle, in diesem Beitrag geht es aber eher um eine OT-Empfehlung. Wer Kinder im Grundschulalter hat, die mit Mathe etwas anfangen können und gerne rechnen, kann sich das Leben erleichtern und seine Kinder mit Matheaufgaben versorgen, indem er sich das Rechenblatt herunterlädt.

Rechenblatt ist ein kleines Programm, das von Martin Pabst entwickelt wurde. Zum Download gibt es das Rechenblatt hier. Auf der Download-Seite werden die Möglichkeiten gut verständlich erläutert.

Das Programm muss nicht installiert werden. Einfach die heruntergeladene Datei Rechenblatt.zip entzippen (oder direkt die exe herunterladen). Heraus kommt nur eine Datei: Rechenblatt.exe. Einfach starten und schon kann es losgehen.

Die Bedienung ist relativ leicht zu durchschauen. Sowohl die Aufgabenart (Addition, Subtraktion, Division, Multiplikation) als auch der Zahlenraum kann eingestellt werden. Beim Ausdrucken können gleich mehrere (verschiedene) Blätter erstellt werden.

Bequeme Mamas und Papas können auch die Lösungsblätter mitausdrucken lassen.

Insgesamt eine nette Sache zum Matheüben.

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Mindmaps und die Wikipedia

10. April 2010

Meine Schüler sind meistens sehr umweltbewusst. Zumindest beim Energiesparen. Na ja, genauer gesagt, beim Sparen der eigenen Energie.

Wenn eine Präsentation ansteht, kommt das 1-3-1-Prinzip zum Einsatz. Zuerst wird gegoogelt. Ein Suchbegriff. Dann werden die ersten drei Treffer angeschaut. Daraus basteln mir dann selbst 12er eine GFS. In maximal einer Hohlstunde. 1-3-1. Nicht ganz das, was sich die Bildungsleute so unter kompetentem Umgang mit Informationen vorgestellt haben.

Warum nicht bei der Wikipedia ansetzen. Mit Hilfe eines netten kleinen Tools lässt sich ein Wikipedia-Artikel in ein Mindmap umwandeln. Wikimindmap heißt dieser Online-Dienst.

Ausgewählt werden kann, ob die deutsche, englische, italienische, spanische… Ausgabe der Wikipedia als Basis genommen wird. Dann das Schlagwort eingeben und ein Mindmap wird erstellt. So sieht das z.B. für die “Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen’ aus:

Die (der? das?) Mindmap kann dann im Freemind-Format heruntergeladen werden. Leider wird dieses Format nicht vom Mindmanager erkannt (wenigstens nicht von meiner 7er-Version). Mit dem kostenlosen Freemind lässt sich deses Mindmap dann weiter bearbeiten, ergänzen, umbauen, etc., damit der Lehrer anschließend total beeindruckt nur noch eine sehr gute Note geben kann und die Schüler entdecken (vielleicht), dass das eigenständige Erarbeiten von Informationen manchmal sogar richtig Spaß Freude (“Schule muss keinen Spaß machen!” Zitat meines Ex-Stellvertreters) machen kann.

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Bibel online

25. März 2010

Den Bibleserver habe ich vor fast zwei Jahren mal ganz kurz vorgestellt. Wenn ich biblische Texte digital benötige, nehme ich eigentlich immer diese Seite. Ich habe die Auswahl zwischen verschiedenen Übersetzungen, die Navigation ist in Ordnung, funktional, ohne unnötigen Schnickschnack.

Für meine Elfer benötige ich morgen Lk 15,11-32, die Geschichte vom verlorenen Sohn. Also schnell den Bibleserver angesurft – Überraschung:

Eine ganz neue Optik :-) Na ja, irgendwie vertraut (Farbgebung) und doch ganz anders. Schöner. Gefälliger. Sympathischer. Einladender.

Herzlichen Glückwunsch an die Bibleserver-Macher. Gutes wurde noch bessser :-)

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100 Mal Bibelfußball

7. März 2010

Im Rahmen der Bibeleinheit spiele ich dann und wann eine Runde Bibelfußball, um die Motivation zu fördern und die Abkürzungen der biblischen Bücher zu vertiefen.

Da solche Stunden schon turbulent genug sind, habe ich mir eine Liste mit geeigneten Fragen und Antworten zusammengestellt, die ich dann in Ruhe abarbeiten kann.

Wer mag, kann sie sich als Word-Datei (zur persönlichen Weiterverarbeitung) oder als PDF-Datei herunterladen. Textgrundlage ist die Einheitsübersetzung. Viel Spaß beim Spielen :-)

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Sende-Zeit: Medienpastoral im Erzbistum Freiburg

4. Februar 2010

Thomas Belke und Norbert Kebekus machen gemeinsame Sache: die Sende-Zeit. Worum geht es da?

“Sende-Zeit” ist der gemeinsame Blog des Referates Medienpastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg mit den beiden Fachbereichen “Mediathek für Pastoral und Religionspädagogik” und “Pastoral im Internet”. Wir informieren über die Aktivitäten des Referates und weisen auf neue Entwicklungen im Schnittfeld von digitalen Medien und Pastoral bzw. Religionspädagogik hin.

Na endlich kommt auch aus der katholischen Ecke etwas Frisches :-)

Das Rumstöbern lohnt sich auf jeden Fall und ich hoffe, dass auch in Zukunft interessante Hinweise ‘gesendet’ werden. Die beiden Kollegen haben schon bisher interessante Angebote ins Netz gestellt, verstecken sie aber noch etwas auf der Links-Seite. Die Mediathek (die Herr Belke leitet) hat z.B. lesenswerte Zusammenstellungen von Medien für den RU auf ihrer Seite (zum Download als PDF-Dateien).

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