Wie soll ‘die’ Kirche aussehen? Wie weit soll sie sich anpassen an gesellschaftliche Strömungen? Wo sollte sie Fels in der Brandung sein? Wo muss sie beweglich sein, um die Menschen von heute noch zu erreichen?
In der Kursstufe kann als Einstieg zu diesen Fragen der kleine ‘Progressive Church’-Film gezeigt werden. Er ist zwar auf die amerikanischen Verhältnisse abgestimmt, aber allzu weit sind wir davon in Deutschland nicht entfernt:
Gen 1? Gen 2? Leider kennen unsere Schüler weder die Bibelstellen noch die alten Spiele…
Aber manche Kollegen einer bestimmten Alterskohorte werden die lieblichen Akustik-Untermalungen und die ausgefeilte grafische Umsetzung wiedererkennen:
Wie schnell die Zeit vergeht, merke ich durch das sich rasant nähernde Ende der längsten Herbstferien der WeltSommerferien in Baden-Württemberg deutlicher als mir lieb ist.
Sehr schön visualisiert hat den Ablauf der Zeit Martin Schmidt in seinem Kurzfilm Georg wächst:
Passt zum Beispiel zum Thema Zukunftshoffnungen und Zukunftsängste Jugendlicher heute, aber auch zum Rollenverständnis (der Wechsel der Gangart zwischen 50. und 60. Sekunde ist einfach dem Leben abgeguckt).
…aber die Schulen dort scheinen interessant zu sein.
Sehr gut gefallen haben mir der Einstieg und gegen Ende die Unterrichtsideen. Etwas zu optimistisch was die Medienkompetenz der Schüler angeht. Etwas zu (nord-)amerikanisch was die Häufigkeit des ‘Karriere-Wechsels’ angeht.
Aber von der Grundtendenz völlig realistisch und deutliche Anfragen an das bestehende Schulsystem stellend.
Die Schulen, Kollegien, Schul- und Kultusbehörden die ich so kenne und New Brunswick sind leider Tausende von Meilen voneinander entfernt…
In Baden-Württemberg mal wieder die vermutlich längsten Herbstferien der Welt, aber immerhin Ferien. Die letzten Schul- und die ersten Ferientage waren schulisch noch ziemlich turbulent und verhinderten RELIBLOG-Beiträge. Danach folgten einige erholsame Tage in Suffolk.
Jetzt bin ich wieder zurück, mit vielen Eindrücken, Anregungen, Ideen und Motivation.
Hans Urs von Balthasar war einer derjenigen, über den ich im Urlaub in meiner Urlaubslektüre – mal wieder – gestolpert bin. Da ich nicht gleich seine theologische Ästhetik durcharbeiten wollte, habe ich mich nach einfacher gehaltenen Zugängen umgesehen.
Dabei bin ich auf ein interessantes Angebot des St John’s College in Nottingham gestoßen. Das College hat einen YouTube-Channel eingerichtet und bietet dort u.a. Einführungen zu verschiedenen Theologen, z.B.
Immer nur knapp zehn Minuten. Als Einstieg ganz nett, finde ich. ‘Es gibt darüber hinaus noch eine Reihe anderer Videobeiträge (z.B. Tom Wright zu seinem Buch Evil and the Justice of God), die einen interessanten Eindruck machen.
Ich habe ja noch ein paar Ferientage zum Durchstöbern
Despite the systematic brutality and cruelty endured, we have still survived.
On a recent trip to Europe, a family of three generations (a Holocaust survivor, his daughter and his grandchildren) dance to Gloria Gaynor’s pop song – ‘I Will Survive’ at concentration camps and memorials throughout Europe.
This clip was first edited with the help of my friend Pisithpong Siraphisit who runs Compeung Art Village, Chiang Mai, Thailand.
This dance is a tribute to the tenacity of the human spirit and a celebration of life.
Ja, meine Damen und Herren daheim an den Bildschirmen (und iPhones), da mag es etwas warm sein, der Schweiß rinnt an uns herab, das hindert uns aber nicht daran, zur Erbauung und Erhebung der Seele am heiligen Sonntag einen kleinen kulturellen Beitrag zu veröffentlichen.
Immer noch Abi-Zeit in Baden-Württemberg. Heute nachmittag lautet eines der Themen der Präsentationsprüfungen: Megachurches in den USA.
Im Rahmen der Vorbereitung (ja, auch Lehrer bereiten sich auf solche Prüfungen vor) bin ich auf einen sehr schönen Übersichtsartikel gestoßen, der auch weitere Lektürehinweise erhält: Big-box Christianity.
Und um fünf Ecken herum fand ich eine schöne Parodie zum Thema Megachurches. Wer schon ein paar Websites von Megachurches besucht, Predigten gehört oder Videos angeschaut hat, wird so manches Déjà-vu-Erlebnis haben