Die Theodizee-Frage ist für viele Menschen eine der härtesten Anfragen an den Glauben. Unverschuldetes Leid scheint unerträglich.
Doch was ist mit dem verschuldeten Leid?
Waterboarding for dummies zeigt detailliert auf, was sich die CIA mit höchster Genehmigung alles an leidvollen Methoden ausgedacht hat, um die ‘Wahrheit’ aus Menschen herauszufoltern.
Entreiß mich den Feinden, mein Gott, beschütze mich vor meinen Gegnern! Entreiß mich denen, die Unrecht tun, rette mich vor den Mördern! Sieh her: Sie lauern mir auf, Mächtige stellen mir nach.
Im Rahmen der Bibeleinheit spiele ich dann und wann eine Runde Bibelfußball, um die Motivation zu fördern und die Abkürzungen der biblischen Bücher zu vertiefen.
Da solche Stunden schon turbulent genug sind, habe ich mir eine Liste mit geeigneten Fragen und Antworten zusammengestellt, die ich dann in Ruhe abarbeiten kann.
Wer mag, kann sie sich als Word-Datei (zur persönlichen Weiterverarbeitung) oder als PDF-Datei herunterladen. Textgrundlage ist die Einheitsübersetzung. Viel Spaß beim Spielen
Bekommen alle eine Eins, weil Gott uns doch alle liebt? Oder alle eine Sechs, weil wir doch alle Sünder sind?
Notengebung im Religionsunterricht ist nicht immer ganz einfach. Ich wurde bisher erst einmal von einer Mutter gefragt, warum ihr Sohn nur eine Drei in Religion bekommen würde; er sei doch bei den Ministranten. Die meisten Eltern sind froh, wenn es auch im Religionsunterricht klare und objektive Kriterien der Notenfindung gibt, die nicht an der persönlichen Glaubenseinstellung der Schüler hängen.
Eine ganze Reihe von sehr interessanten und lesenswerten Artikel zum Themenbereich Leistungsbewertung hat das rpi-virtuell zusammengestellt. Auf einer übersichtlichen Einstiegsseite wird das Angebot vorgestellt, in dem man sich dann festlesen kann.
Für mich waren einige interessante Ideen und Anregungen dabei. Schön war auch, die eigene Position durch aktuelle Veröffentlichungen bestätigt zu sehen
Nein, nein. Es ist noch nicht Pfingsten (Hintergrundinfo). Und die Vollversammlung der Bischöfe dürfte sich gerade auch erst bei den Begrüßungsworten bewegen.
Ich habe mir die neu gestaltete Webseite der Deutschen Bischofskonferenz angeschaut. Viel besser als der alte, nennen wir es ‘funktional’ gestaltete Auftritt. Aber auch nicht wirklich umwerfend.
Nach meinen ersten Erkundungen wurde vor allem an der Optik geschraubt. Die Inhalte scheinen mir nicht wesentlich verändert zu sein. Unter der Rubrik ‘Kirche von A bis Z’ fehlt ‘Gott’ noch immer (hat anscheinend nicht zwingend etwas mit Kirche zu tun), während der ‘Großpönitentiar’ erläutert wird. Die ‘Schaustellerseelsorge’, die es früher unter S gab, wurde entfernt, jetzt gibt es dort nur noch den Begriff ‘Sonderkongregation’. Keine Seele, Seelsorge, Spiritualität etc. Na ja.
Vermutlich werden in den nächsten Wochen entsprechende Inhalte eingepflegt, oder? ZAUNPFAHL )
Nett ist die Suchfunktion. ‘Gott’ gibt es 264 Mal, ‘Jesus’ nur 63 Mal, ‘Papst’ dafür 142 Mal
Am besten fand ich:
Ich unterrichte gerade die Kircheneinheit bei meinen 13ern. Das Ergebnis der Suche nach dem Heiligen Geist verrate ich ihnen lieber nicht.
Web 2.0 ist nun wirklich nichts Neues mehr. Da Schulen aber sehr träge Systeme sind, besteht dort immer noch Informationsbedarf zu diesem Thema. Über Jürgen Wagner wurde ich auf einen netten Kurzfilm aufmerksam, der für wenig technikaffine Lehrer gut gemachte Erstinfos zu Wikis, Blogs und Social Bookmarking bietet.
Viele Kollegen setzen nach meiner Einschätzung Web 2.0 – Anwendungen nicht ein, weil es ihnen niemand gezeigt hat, weil kaum jemand Mund-zu-Mund-Propaganda betreibt und weil die wenigen Anwender dann immer schnell abgestempelt werden: Ja, der X, der kennt sich mit so etwas eben aus, der macht ja eh alles Technische…
Was (aus meiner subjektiven Perspektive heraus) aber oft zu fehlen scheint, ist der Thrill, es mal selbst zu probieren; so lange rumzumachen, bis ich es selbst herausbekommen haben. Ist entdeckendes Lernen nur für Schüler sinnvoll? Ab und zu etwas Neues zu testen, ein bisschen herumzuspielen und -spinnen, das ist Teil meines Berufs als Lehrer (finde ich).
Mein Sohn ist jetzt in der 2. Klasse. Er vertritt klar die Meinung: “Oh Papa, wer liest denn schon eine Gebrauchsanleitung von einem Spiel. Das probiert man so lange, bis man weiß, wie es geht…”
…kann man ja nicht mehr mit anhören, das läuft ja auf jeder Party…
sagt Jana, lebenslustige Schülersprecherin. Mir gefällt es immer noch. Das Original ist schon gut, aber die Lipdubs sind noch besser. Hier ist eine Version von Studierenden aus Montreal:
Jetzt bei Joyce Valenca neu entdeckt habe ich bei Gotta Keep Reading Ein nicht so ganz professionell getanzte Version mit leicht geändertem Text – sicher von Lehrern ausgedacht
So beginnt die Reise durch vierzig Tage. Die Versuchungsgeschichte Jesu in vierzig sehr ansprechend gestalteten Bildern von Simon Smith. Die Bilder gibt es mit unterschiedlichen Musiktiteln unterlegt bei YouTube. Sie sind aber so ausdrucksstark, dass sie für sich alleine sprechen.
And now I’m back.
Die Vorlage finde sich in Mt 4,1-11 und Lk 4,1-13.
Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart bietet im März eine Tagung mit dem Titel “Kirche im Web 2.0” an. Das Programm sieht erstaunlich viel Raum für den gegenseitigen Informationsaustausch vor. Klingt ganz gut.
Welche unerwarteten Auswirkungen Kirche im Web 2.0 haben kann, zeigt dieser nette kleine Film:
Es ist nicht immer ganz leicht, die Orientierung zu behalten. Nette technische Unterstützungssysteme können eine Hilfe sein. Aber sie bergen auch Gefahren…
Mögliche Unterrichtseinsätze: Woran orientiere ich mich? Wertesysteme der Schüler?